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Wie kann ich mein Kind dazu bringen mehr zu üben?


Was tun wenn mein Kind nicht übt - Musikschule Hannover Music College

Machen wir uns nichts vor, Musikunterricht ist teuer.

Auch wenn Du bei uns an der Musikschule Dir die Mindestlaufzeit Deines Unterrichtsvertrages selbst aussuchen kannst und durch unsere fairen Verbraucherverträge unnötige Verlängerungen vermieden werden, ist und bleibt es eine monatliche zusätzliche Ausgabe.


Umso ärgerlicher ist es, wenn das Kind dann nicht übt und sich keine Fortschritte einstellen.


Wie man es nicht macht!

Unabhängig von Alter des Kindes ist es nicht ratsam dauernd das Kind zum Üben aufzufordern. Sätze wie "Du hast schon lange nicht mehr geübt!" - "Dein Unterricht ist teuer!" - "Schau mal Henriette ist schon viel besser im Unterricht als Du!" -"Du lernst doch gar nicht!" sind negativ behaftet und bauen nur unnötigen Druck auf.


Kein Druck beim Musikunterricht - Musikschule Hannover Music College

Und eins kann man beim Erlernen von Musik leider gar nicht gebrauchen DRUCK! Wenn Musik machen als Pflicht angesehen wird, wie zum Beispiel Geschirr spülen oder Zimmer aufräumen, ist es meistens schon zu spät und die Motivation ist im Keller. Wie kannst Du Dein Kind dazu bringen mehr zu üben?



Dir muss klar sein, jedes Kind lernt anders! Es gibt verschiedene Lerntypen und unsere Lehrkräfte sind geschult den Lerntyp zu identifizieren und dementsprechend den Unterricht zu gestalten.

Nun sind die Lehrkräfte nicht bei Dir zu Hause - wie also das Kind motivieren?



Wie kann ich mein Kind dazu bringen mehr zu üben?


Versuche Deinem Kind eher neugierig beim Musik machen zuzuhören. Gerade am Anfang sind die ersten Töne schon ein kleiner Erfolg, auch wenn diese nicht perfekt ist. Selbst wenn es nur ein paar Takte sind - jeder Versuch ist ein Erfolg. Auslachen oder schlecht reden sind an dieser Stelle absolute Tabus!


Lieber Musik machen - statt üben!

Lass Deinem Kind Raum und zeige Verständnis dafür, wenn es gerade nicht so klappen wie es eigentlich sein sollte. Evtl. gibst Du Deinem Kind auch die Möglichkeit Dir zu zeigen, was gerade Thema im Unterricht ist. Vielleicht probierst Du es selbst mal aus, um festzustellen wie schwierig es eigentlich gerade ist.


Das Ziel unserer Musikschule und unserer Lehrkräfte ist es immer Musik zu machen und nicht mechanisch irgendwelche Takte spielen zu können. Beim gemeinsamen Musizieren im Unterricht kann Dein Kind das lernen, daher gilt zu Hause auch folgende Regel:


Ausprobieren und abschweifen ist vollkommen okay!


Dein Kind zeigt zum Beispiel nach kurzer Zeit kein Interesse mehr am aktuellen "Problem" oder dem zu übenden Part und will lieber Dir zeigen wie gut schon etwas anderes funktioniert. Beispielsweise das Stück von vor ein paar Wochen. Lass es zu! Manchmal neigen Kinder auch dazu, mitten in der Übe Einheit zu experimentieren, wenn sie entdecken, dass sie die Melodie auch mal andersherum spielen oder einen neuen Rhythmus einsetzen können, haben sie etwas Musikalisches dabei gelernt.


Hab einfach zusammen mit Deinem Kind Spaß am Thema Musik.

Musik machen statt üben - Musikschule Hannover Music College


Trotzdem solltest Du, wenn Dein Kind übt auf die häufigen Fehler Quellen achten.


Die häufigsten Fehler beim Üben


Man übt viel zu schnell

Schnell üben und man ist dadurch schneller am Ziel? Leider schleichen sich beim zu schnellen üben häufig kleine Fehler ein. Unsaubere Töne und rhythmische Fehler sind die Folge. Wenn Fehler zu häufig wiederholt werden, können die als "richtig" im Gehirn abgespeichert werden, denn das Gehirn weiß gerade am Anfang nicht genau was "richtig" und "falsch" ist. Daher besser das Tempo beim Üben rausnehmen und auf die Richtigkeit achten.


Man übt unkonzentriert

Sorge für einen Raum frei von Ablenkung. Das Handy kann auch mal 20 Minuten im anderen Raum sein und auch andere Ablenkungen sind zu beseitigen beim Üben. Man sollte sich voll auf die Musik konzentrieren und auf das Üben.


Man übt zu unregelmäßig

"Mist übermorgen ist wieder Musik Schulunterricht! Ich muss morgen noch 3 Stunden üben!" Das wird bedauerlicherweise nicht klappen. Lieber täglich 20 Minuten statt einmalig mehrere Stunden üben. Die Regelmäßigkeit ist wichtig, denn nur so kann unser Gehirn das geübte auch richtig abspeichern.




Deine Lehrkraft hilft Dir!

Eine offene und klare Kommunikation mit der Lehrkraft ist wichtig. Bei kleineren Kindern ist evtl. eine Art Hausaufgabenheft sinnvoll, wenn Die Kinder älter sind lohnt es sich den Kontakt zur Lehrkraft zu suchen um über aktuelle Themen und Probleme informiert zu werden. Das kann natürlich auch per E-Mail erfolgen.



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Viele Grüße

Dein College Team

Sarah

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